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Sicherheit und Zuverlässigkeit

Monitoring, das keine Angriffsfläche hinzufügt

Der Agent ist ein lesbares Shell-Skript, das per Cron läuft, Werte sammelt und sendet. Er öffnet keinen Port, lauscht nicht und nimmt keine Befehle entgegen. Das Portal kennt nur das, was der Agent schickt. Und was das Portal selbst schützt, steht hier, Punkt für Punkt.

Kein eingehender Port Token je Gerät, 192 Bit TLS geprüft, kein --insecure Zwei-Faktor-Authentifizierung
Kurz gesagt

PeakNode fügt Ihrer Infrastruktur keine Angriffsfläche hinzu: Der Agent öffnet keinen Port und nimmt keine Befehle entgegen, er sendet Messwerte über TLS mit einem Token je Gerät im Authorization-Header. Das Konto ist mit Zwei-Faktor-Authentifizierung und Sperren nach Fehlversuchen geschützt, Uptime-Checks und Webhooks erreichen nur öffentliche Ziele.

  • Eingehend keine Firewall-Freigabe, ausgehend nur Port 443 zu peaknode.de.
  • Ein bekannt gewordenes Token liefert nur Messwerte für genau diesen Monitor ein.
  • Gesamter Quellcode im Oktober 2026 geprüft, Maßnahmen auf dieser Seite beschrieben.
Was der Agent sendet, und was nicht Inhalt einer Meldung, JSON, maximal 256 KB
GesendetQuelleNicht gesendet
CPU-, RAM-, Swap-, Festplatten-, Netzwerk-Auslastung/proc, df, cgroupDateiinhalte, Verzeichnisse, Konfiguration
GPU-Werte je Karte, ECC, PCIe, Drosselgrundnvidia-smiAnmeldedaten, Umgebungsvariablen
Xid-Zeilen des NVIDIA-Treibers (letzte 15 Minuten)journalctl -k / dmesgübrige Kernel- oder Anwendungslogs
Prozesse auf GPUs: PID, Name, Nutzer, Speichernvidia-smi, psProzessargumente, Befehlszeilen
Betriebssystem, Kernel, CPU-Modell, Uptimeos-release, uname, lscpuIP-Adressen interner Netze, Hostnamen anderer Systeme
Das Skript liegt im Klartext auf dem Server und ist in einer Minute vollständig gelesen. Deinstallation: Cron-Eintrag und Datei entfernen, mehr gibt es nicht.
Funktionen

Schutz des Portals und Ihrer Konten

Umgesetzt nach einem Audit des gesamten Quellcodes im Oktober 2026. Die Liste ist vollständig, nicht ausgewählt.

Token je Gerät, im Header

Jeder Server-Monitor hat ein eigenes Token mit 192 Bit Zufall. Der Agent sendet es im Authorization-Header, nicht in der URL, damit es in keinem Zugriffsprotokoll landet. Ein kompromittiertes Gerät kann nur seine eigenen Messwerte fälschen.

Konto-Schutz

Zwei-Faktor-Authentifizierung per Authenticator-App. Sperre nach wenigen Fehlversuchen, je IP-Adresse und je Konto, falsche 2FA-Codes zählen mit. Passwort-Reset-Links verfallen nach 60 Minuten und heben die Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht auf.

Sitzungen und Browser

Sitzungs- und Login-Cookies sind HttpOnly, Secure und SameSite. Das Portal lässt sich nicht in fremde Seiten einbetten (X-Frame-Options, frame-ancestors), Inhaltstypen werden nicht erraten (nosniff), HSTS erzwingt TLS inklusive Subdomains.

Keine Umwege ins Innere

Uptime-Checks, Web-Tools und Webhooks akzeptieren nur öffentliche Ziele. Private Netze, Loopback, Link-Local und Cloud-Metadaten-Adressen werden nach DNS-Auflösung abgewiesen; Abrufe sind auf http und https begrenzt.

Eingaben und Dateien

Ping-Ziele werden als einzelnes Argument übergeben, nie als Kommandozeile. Hochgeladene Dateien werden nie als Skript ausgeführt. Repository-, Migrations- und Build-Dateien sind über das Web nicht erreichbar.

Zuverlässigkeit

Jede Treiberabfrage im Agenten hat ein Timeout. Bleiben Meldungen aus, erkennt das Portal den Ausfall nach drei Intervallen und meldet die Rückkehr. Hardware-Ereignisse werden dedupliziert, damit ein Vorfall eine Nachricht erzeugt, nicht zehn.

Messwerte

Maßnahmen im Detail

Transparenz statt Versprechen: Was genau gilt, und wo.

MaßnahmeGilt fürUmsetzung
Push-Architektur ohne DaemonAgent auf Linux, macOS, WindowsCron bzw. geplanter Task ruft das Skript auf; keine Netzwerkschnittstelle wird geöffnet
TLS-VerifikationAgentcurl ohne --insecure; ausgehend nur Port 443
Token je MonitorAgent, Empfangs-Endpunkt192 Bit Zufall, Vergleich in konstanter Zeit, Bearer-Header; Meldungen nur im eingestellten Intervall
Meldungs-GrenzenEmpfangs-Endpunktnur application/json, maximal 256 KB, strikte Zahlenprüfung; ungültige Werte werden als unbekannt gespeichert, nie als Null
InstallationsskriptAgentRechte 700 bei Installation, Deinstallation entfernt Cron-Eintrag und Datei
Zwei-Faktor-AuthentifizierungKontoTOTP (RFC 6238), Fehlversuche fließen in die Sperre ein
Sperre nach FehlversuchenLoginje IP-Adresse und je Konto, Zeitfenster konfigurierbar
Passwort-ResetKontoLink einmalig, 60 Minuten gültig; 2FA bleibt aktiv; Dauer-Logins werden beendet
CookiesSitzung, Dauer-Login, Statusseiten-PasswortHttpOnly, Secure (https), SameSite=Lax; Statusseiten-Cookie trägt einen HMAC, nie den Passwort-Hash
Browser-Richtlinienalle SeitenX-Frame-Options SAMEORIGIN, frame-ancestors, X-Content-Type-Options nosniff, Permissions-Policy, HSTS mit includeSubDomains, Referrer-Policy
Zielprüfung (SSRF)Uptime-Monitore, API, Web-Tools, Webhooksnur öffentliche Hosts nach DNS-Auflösung aller A/AAAA-Einträge; nur http/https, auch bei Weiterleitungen
KommandoaufrufePing-ChecksZiel als einzelnes, maskiertes Argument; TTL und Timeout als Ganzzahl
UploadsLogos, Favicons, BilderWhitelist, Zufallsnamen, SVG-Bereinigung, keine Skriptausführung im Upload-Verzeichnis
CSRFalle FormulareToken je Sitzung, Vergleich in konstanter Zeit

Statusseiten dürfen weiterhin per iframe eingebettet werden, wenn Sie das in den Einstellungen der Seite erlauben. Für das Portal selbst gilt das nicht.

Einrichtung

Was Sie auf Ihrer Seite tun können

Drei Schritte, die den Schutz vervollständigen.

1

Zwei-Faktor-Authentifizierung einschalten

Unter Konto, Sicherheit. Dauert eine Minute mit jeder Authenticator-App.

2

Agent als root per Cron laufen lassen

Nur so kann er das Kernel-Log (Xid) und die Prozesse anderer Nutzer lesen. Das Skript ist kurz und lesbar, prüfen Sie es vor der Installation.

3

Benachrichtigungskanäle absichern

Webhook-URLs mit eigenem Geheimnis versehen, Teams- und Slack-Hooks nicht weitergeben, Kanäle bei Personalwechsel neu anlegen.

FAQ

Häufige Fragen

Nein. Die Verbindung geht ausschließlich vom Agenten zum Portal. Der Agent fragt nichts ab, er sendet. Es gibt keinen Rückkanal, keine Fernwartung, keine Updates, die das Portal auf das Gerät schiebt.
Eingehend: nein. Ausgehend muss der Server Port 443 zu peaknode.de erreichen.
Mit dem Token lassen sich nur Messwerte für genau diesen Monitor einliefern, im eingestellten Intervall. Legen Sie den Monitor neu an oder entfernen Sie ihn; andere Geräte und Ihr Konto sind nicht betroffen.
Die Messwerte und Ereignisse der Monitore für die Vorhaltezeit Ihres Tarifs, danach werden sie gelöscht. Kontodaten, Benachrichtigungskanäle und Einstellungen, solange das Konto besteht.
Ja, im Oktober 2026 wurde der gesamte Quellcode auf Shell-Aufrufe, SQL, Authentifizierung, CSRF, Zugriffskontrolle, Uploads, XSS, SSRF und Header geprüft. Die Befunde sind umgesetzt; die Liste oben ist das Ergebnis.
Hardware und Beratung
PeakNode ist ein Produkt der Nelpx GmbH. Die passenden Systeme, Konfiguratoren und Preise finden Sie bei Nelpx.

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