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Für vLLM, Ollama, Triton, TGI und llama.cpp

Monitoring für Inferenz-Server

Ein laufender Prozess heißt nicht, dass Ihr Modell antwortet. PeakNode prüft den Endpunkt wie ein Client: Statuscode, Antwortzeit und ob die Antwort das erwartete Modell nennt. Fällt der Dienst aus oder wurde das Modell entladen, werden Sie benachrichtigt.

Prüfung auf Modellname in der Antwort Antwortzeit je Prüfung Intervall ab 1 Minute Alarm in Teams, Slack, E-Mail
Kurz gesagt

Inferenz-Server-Monitoring heißt: Der Endpunkt wird in festen Abständen aufgerufen, und die Antwort muss drei Bedingungen erfüllen. Der Statuscode stimmt, die Antwort kommt innerhalb des Timeouts, und der Text enthält den Namen des Modells, das geladen sein soll. Ein einfacher Prozess-Check reicht nicht, weil die Health-Route von vLLM nur meldet, dass der Server läuft, nicht ob ein Modell geladen ist.

  • Uptime-Monitor: HTTP-Aufruf mit Methode, Headern, Basic Auth, erwartetem Statuscode und erwartetem Text in der Antwort.
  • Heartbeat: Für Endpunkte im internen Netz meldet sich ein Cron-Skript auf dem Server bei PeakNode, bleibt die Meldung aus, gibt es Alarm.
  • Server-Agent: GPU-Speicher und Auslastung je Karte zeigen, ob die Gewichte geladen sind und ob Anfragen ankommen (siehe GPU-Server-Monitoring).
Beispiel-Konfiguration: fünf Prüfungen für einen Inferenz-Knoten Konfigurationsbeispiel, keine Messwerte
DienstAufrufErwartungIntervallTimeout
vLLM, OpenAI-kompatibelGET /v1/modelsStatus 200, Antwort enthält "id":"meta-llama/Llama-3.1-70B-Instruct"1 Minute10 s
OllamaGET /api/tagsStatus 200, Antwort enthält "name":"llama3.1:70b"5 Minuten5 s
Triton Inference ServerGET /v2/models/resnet50/readyStatus 2001 Minute5 s
Text Generation InferenceGET /infoStatus 200, Antwort enthält "model_id":"mistralai/Mistral-7B-Instruct-v0.3"3 Minuten10 s
Nächtlicher EvaluierungslaufHeartbeat nach erfolgreichem LaufMeldung alle 24 Stunden, Karenz 2 Stunden--
So könnten die Prüfungen für einen Knoten aussehen. Modellnamen und Pfade sind Beispiele aus den jeweiligen Projektdokumentationen, Intervalle und Timeouts entsprechen den im Portal wählbaren Werten.
Funktionen

Was PeakNode für den Inferenz-Betrieb löst

Ein Modell, das still entladen wurde, fällt erst auf, wenn die erste Anfrage des Tages scheitert. Mit einer Prüfung pro Minute wissen Sie es vorher.

Prüfung auf Inhalt, nicht nur Erreichbarkeit

Der Uptime-Monitor vergleicht die Antwort mit einem erwarteten Text. Fehlt der Modellname in /v1/models oder /api/tags, ist die Prüfung fehlgeschlagen, auch wenn der Server mit 200 antwortet.

Antwortzeit je Prüfung

Jede Prüfung speichert die Antwortzeit. Steigt sie über Tage, sehen Sie es im Verlauf, bevor Nutzer sich beschweren. Timeouts von 1 bis 25 Sekunden sind wählbar.

Authentifizierte Endpunkte

Eigene Request-Header (zum Beispiel Authorization: Bearer …), Basic Auth, HTTP-Methode und Request-Body lassen sich je Monitor festlegen. Auch ein POST auf /v1/chat/completions mit kleinem Prompt ist möglich.

Heartbeats für Jobs und interne Dienste

Evaluierungen, Index-Läufe, Batch-Inferenz: Das Skript ruft am Ende eine Heartbeat-URL auf. Bleibt der Aufruf im erwarteten Intervall plus Karenzzeit aus, werden Sie benachrichtigt.

GPU-Sicht auf den Inferenz-Knoten

Der Server-Agent meldet Speicher und Auslastung je GPU. Belegter Speicher zeigt, dass die Gewichte geladen sind. Eine Karte unter 5 % Auslastung über längere Zeit bedeutet: geladen, aber keine Anfragen.

Ihre Kanäle

Benachrichtigungen per E-Mail, Microsoft Teams, Slack, Discord, Telegram, Google Chat, WhatsApp, SMS, Anruf, ntfy, Push oder Webhook. Entwarnung automatisch, wenn die Prüfung wieder gelingt.

Prüfungen

Welche Route Sie je Server prüfen sollten

Die Health-Routen der Inferenz-Server unterscheiden sich darin, ob sie das geladene Modell berücksichtigen. Die Tabelle nennt die Route, die im Uptime-Monitor sinnvoll ist, und den Text, auf den Sie prüfen.

ServerRouteWas sie aussagtPrüfung im Monitor
vLLM (OpenAI-kompatibler Server)GET /health und GET /v1/models/health meldet nur, dass der Prozess läuft. /v1/models listet die geladenen Modelle mit id.Status 200 auf /v1/models, Antwort enthält den Modellnamen
OllamaGET /api/tags und GET /api/ps/api/tags listet installierte Modelle, /api/ps die aktuell geladenen. Ollama entlädt Modelle nach Leerlauf, das ist normales Verhalten.Status 200 auf /api/tags, Antwort enthält den Modellnamen. /api/ps nur prüfen, wenn das Modell dauerhaft geladen bleiben soll (keep_alive)
NVIDIA Triton Inference ServerGET /v2/health/ready, GET /v2/models/<name>/readyReady antwortet erst mit 200, wenn der Server bereit ist. Die Modellroute meldet die Bereitschaft eines einzelnen Modells.Status 200 auf der Modellroute
Text Generation Inference (TGI)GET /health und GET /info/info liefert unter anderem model_id des geladenen Modells.Status 200 auf /info, Antwort enthält die erwartete model_id
llama.cpp (llama-server)GET /healthAntwortet während des Ladens mit 503 und erst danach mit 200.Status 200
Beliebiger OpenAI-kompatibler EndpunktPOST /v1/chat/completionsEine echte Mini-Anfrage zeigt, dass Inferenz tatsächlich läuft, nicht nur das Listing.POST mit kleinem Prompt im Request-Body, Status 200, Antwort enthält "finish_reason"

Routen laut den Dokumentationen der Projekte, Stand Oktober 2026. Der Uptime-Monitor prüft den erwarteten Text als Teilstring der Antwort. Prüfstandorte: Frankfurt und New York. Intervalle von 1 Minute bis 1 Tag, Timeouts von 1 bis 25 Sekunden.

Interne Endpunkte

Wenn der Inferenz-Server nicht aus dem Internet erreichbar ist

Die Uptime-Monitore der Cloud-Version prüfen nur öffentliche Ziele. Private Adressen wie 10.x oder 192.168.x werden aus Sicherheitsgründen abgelehnt. Für interne Dienste gibt es drei Wege.

WegSo funktioniert esGeeignet für
Reverse Proxy mit ZugangsschutzDer Endpunkt wird über einen Proxy mit Basic Auth oder Token-Header erreichbar gemacht, der Monitor sendet die Zugangsdaten mit.Endpunkte, die ohnehin für externe Clients oder Partner erreichbar sein sollen
Heartbeat von innenEin Cron-Skript auf dem Server oder im Netz ruft den Endpunkt lokal auf und meldet sich nur bei Erfolg an der Heartbeat-URL. Bleibt die Meldung aus, alarmiert PeakNode.Rein interne Dienste, keine eingehende Verbindung nötig
PeakNode On-PremiseDie Plattform läuft in Ihrem Netz und prüft interne Adressen direkt, inklusive Statusseiten im Intranet.Unternehmen mit mehreren internen Diensten und eigener Datenhaltung

Der Server-Agent für GPU-Werte ist davon nicht betroffen: Er sendet von innen nach außen und braucht keine eingehende Verbindung.

Einrichtung

Einrichtung in drei Schritten

Für einen öffentlich erreichbaren Endpunkt dauert die Einrichtung etwa zwei Minuten.

1

Uptime-Monitor anlegen

Registrieren, „Uptime-Monitoring" öffnen, Typ Website, die URL der Modellroute eintragen, zum Beispiel https://inference.example.com/v1/models, Intervall und Timeout wählen.

2

Erwartung festlegen

Unter den erweiterten Einstellungen den erwarteten Statuscode 200 und im Feld Response-Body den Modellnamen eintragen. Bei geschützten Endpunkten den Authorization-Header ergänzen.

Response-Body enthält:
"id":"meta-llama/Llama-3.1-70B-Instruct"
3

Kanäle wählen, Heartbeat ergänzen

Festlegen, wohin Alarme gehen. Für Batch-Jobs einen Heartbeat anlegen und die URL am Ende des Jobs aufrufen. Monitore und Heartbeats lassen sich auf einer Statusseite für Ihr Team veröffentlichen.

curl -fsS https://peaknode.de/webhook-heartbeat/ >/dev/null
FAQ

Häufige Fragen

Die Route /health antwortet mit 200, sobald der Serverprozess läuft. Ob ein Modell geladen ist, sagt sie nicht. Erst /v1/models listet die geladenen Modelle. Deshalb prüft PeakNode diese Route und den Modellnamen in der Antwort.
Nein, das ist das Standardverhalten über den Parameter keep_alive. Prüfen Sie /api/tags auf das installierte Modell. Soll das Modell dauerhaft geladen bleiben, setzen Sie keep_alive entsprechend und prüfen zusätzlich /api/ps.
Ja. Der Uptime-Monitor unterstützt POST mit eigenem Request-Body und Headern. Ein kleiner Prompt an /v1/chat/completions prüft, dass die Inferenz tatsächlich antwortet. Beachten Sie, dass jede Prüfung Rechenzeit auf der GPU kostet, ein Intervall von 5 oder 10 Minuten ist hier meist sinnvoller als 1 Minute.
Die Uptime-Monitore der Cloud-Version erreichen nur öffentliche Adressen. Für interne Dienste nutzen Sie einen Heartbeat, den ein Skript im Netz nach erfolgreicher lokaler Prüfung aufruft, oder einen Reverse Proxy mit Zugangsschutz. Die On-Premise-Version prüft interne Adressen direkt.
Mit dem Server-Agenten auf dem Inferenz-Knoten. Belegter GPU-Speicher zeigt die geladenen Gewichte, die Auslastung zeigt die Arbeit. Eine Alarmregel „GPU länger als 60 Minuten unter 5 % Auslastung" meldet den Leerlauf.
Je Prüfung Zeitpunkt, Ergebnis, Statuscode und Antwortzeit. Bei einer fehlgeschlagenen Inhaltsprüfung zusätzlich den Antwort-Body, damit Sie sehen, was der Server statt des erwarteten Texts geliefert hat. Die Vorhaltezeit richtet sich nach dem Tarif.
Von Frankfurt und New York. Sie wählen je Monitor, welche Standorte prüfen. Für einen Endpunkt in Deutschland reicht Frankfurt, für Kunden in Nordamerika ist die zweite Sicht aus New York nützlich.
Tarife

Was es kostet

Jeder Endpunkt ist ein Uptime-Monitor, jeder Job ein Heartbeat, jeder Inferenz-Knoten mit Agent ein Server-Monitor. Die Benachrichtigungskanäle sind in allen Tarifen enthalten.

Proof of Concept
Kostenlos
  • Server-Monitore (Knoten)3
  • Uptime-Monitore5
  • Heartbeats5
  • Statusseiten1
  • Eigene Domains für Statusseiten0
  • Teammitglieder0
  • Vorhaltezeit der Messwerte14 Tage
  • API-Zugangnein
Kostenlos starten
Premium Lizenz
749 € pro Jahr
  • Server-Monitore (Knoten)10
  • Uptime-Monitore50
  • Heartbeats50
  • Statusseiten5
  • Eigene Domains für Statusseiten1
  • Teammitglieder5
  • Vorhaltezeit der Messwerte365 Tage
  • API-Zugangja
Zu den Tarifdetails
Enterprise Lizenz
2.949 € pro Jahr
  • Server-Monitore (Knoten)50
  • Uptime-Monitore250
  • Heartbeats250
  • Statusseiten25
  • Eigene Domains für Statusseiten5
  • Teammitgliederunbegrenzt
  • Vorhaltezeit der Messwerte365 Tage
  • API-Zugangja
Zu den Tarifdetails

Alle Details, Zahlungsintervalle und der On-Premise-Betrieb stehen unter Tarife.

Hardware und Beratung
PeakNode ist ein Produkt der Nelpx GmbH. Die passenden Systeme, Konfiguratoren und Preise finden Sie bei Nelpx.

Den ersten Endpunkt in zwei Minuten überwachen

Konto anlegen, Modellroute eintragen, erwarteten Modellnamen festlegen.

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